Mit ruhiger Hand lege ich drei reife Bananen auf das Holzbrett. Ihre Schalen sind gelb, mit winzigen braunen Sprenkeln, Zeichen ihrer Süße und ihres Reifezustands. Ich schäle sie vorsichtig, lasse die feinen Phloem-Bündel, diese zarten, länglichen Fasern, nicht achtlos liegen – ich mixe sie mit. Denn sie sind Teil des Ganzen, enthalten Ballaststoffe, leiten einst den Zucker aus dem Blatt in die Frucht, und nun leiten sie mich, auf stille Weise, in meinen Tag.
Ich gieße einen Viertelliter kalte Milch in den Mixbecher – frisch, weich, hell, mit einem Hauch Kindheit und der Sanftheit des Landlebens. Dazu gebe ich einen Teelöffel Ingwer-Pulver, fein gemahlen, von erdiger Farbe, mit einer Note von Wärme und Schärfe. Es ist nicht viel, gerade genug, um dem Trunk eine stille Kraft zu verleihen – nicht laut, nicht vordergründig, sondern wie ein Flüstern am Gaumen.
Ich verwende die ganze Frucht, nicht nur das saftige Innere, sondern auch das weiche Mark, das volle Fruchtpüree – nur die Schale bleibt außen vor. Keine Zusatzstoffe, keine Pulver, keine fremden Vitamine. Nur das, was die Natur mir schenkt: Bananen, Milch, Ingwer. Es ist mein bewusster Verzicht, mein kleines Bekenntnis gegen das Übermaß, wie es oft in anderen Ländern geschieht. Ich vertraue dem Einfachen.
Der Mixer summt leise. Ein sanftes Geräusch, wie das Klingen einer fernen Melodie. Die Zutaten verbinden sich, tanzen miteinander, werden zu einer cremigen, geschmeidigen, weichen Masse. Kein Klumpen, kein Widerstand – nur Fluss, nur Harmonie. Ein kalter, samtiger Smoothie entsteht, goldgelb, voller Leben, voller Licht.
Ich gieße ihn in mein Glas. Der erste Schluck ist wie eine Umarmung – süß, rund, mit dem feinen Prickeln des Ingwers im Abgang. Ich spüre, wie sich Wärme und Kühle in mir begegnen, wie Süße und Würze einen neuen Einklang bilden. Es ist kein Getränk, es ist ein Gefühl. Ein zarter Übergang vom Schlaf in den wachen Tag.
So beginnt mein Morgen in Dorfen. Mit dieser goldenen Mischung, nach dem Tee, vor dem Zähneputzen. Ein Moment der Stille, ein Zeichen des Aufbruchs, ein kleines tägliches Glück. Und draußen wartet der Tag.
Die goldene Gabe meines Morgens
In meinem Bananen-Smoothie, der mir Tag für Tag in Dorfen den Morgen versüßt, spielt sie die Hauptrolle: die Banane, diese leuchtend gelbe Frucht, zart gebogen wie ein Lächeln, weich im Griff und warm in ihrer Ausstrahlung. Sie ist mehr als nur eine Zutat – sie ist ein Geschenk aus tropischen Gärten, ein leiser Bote aus anderen Welten, gereift unter fernen Sonnen und von Händen geerntet, die das Leben mit Respekt behandeln.
Ich verwende die Dessertbanane, wie sie liebevoll genannt wird – in manchen Sprachen auch Pisang, einst sogar Paradiesfeige. Schon der Name klingt wie ein Märchen aus einer anderen Zeit. In meiner Küche in Dorfen wird sie zu einem Stück Heimat, und doch trägt sie den Zauber der Fremde in sich. Sie ist eine der meistverzehrten Früchte der Welt – und doch fühlt sie sich für mich jeden Morgen ganz persönlich an. Frisch, nahrhaft, voller Seele.
Wenn ich sie schäle, liegt sie weich und lebendig in meiner Hand. Ich sehe das feine Fruchtmark, rieche ihren süßen Duft. Ihre Phloemfasern, die sich beim Öffnen manchmal vom Fruchtfleisch lösen, mixe ich bewusst mit – sie schmecken zwar herber, doch sie sind wertvoll. Sie erzählen von dem Weg, den Zucker und Nährstoffe nehmen, wenn sie durch die Pflanze zur Frucht strömen. Ein Fluss des Lebens, den ich in meinem Smoothie aufnehme.
Die Banane ist eine klimakterische Frucht – sie reift nach der Ernte, nicht an der Staude. Würde man sie hängen lassen, sie würde platzen, mehlig schmecken, ihren Glanz verlieren. Deshalb wird sie in den Anbaugebieten grün geerntet, in Schatten gelegt, und erst dort entfaltet sie ihre Süße. Ich finde diesen Prozess berührend. Er erinnert mich an das Leben selbst – wie oft muss etwas wachsen im Verborgenen, ehe es seine wahre Reife zeigt?
Die Banane, die ich heute verarbeite, ist von der Sorte Cavendish, wiegt etwa 120 Gramm und schenkt mir mehr, als ich mit bloßem Auge sehe: Kalium, das mein Herz stärkt, meine Nerven beruhigt, meine Muskeln schützt. Magnesium, das Müdigkeit vertreibt und nach einem Glas Wein den Körper wieder ins Gleichgewicht bringt. Ein wenig Vitamin C, ein Hauch Calcium, und vor allem: Ballaststoffe, die mir helfen, meinen Körper von innen zu pflegen.
Sie ist nicht nur eine Energiequelle, sie ist auch heilsam. Leicht verdaulich, sanft zum Magen, hilfreich bei Darmbeschwerden, regulierend und ausgleichend. Ihre natürlichen Zucker – Fruktose und Glukose – geben mir Kraft, ihre Polysaccharide sorgen für Harmonie im Inneren. Selbst bei Durchfall weiß man um ihre Wirkung: Sie bindet Wasser, beruhigt, nährt, heilt. Die Banane ist nicht laut in ihrer Wirkung – sie wirkt still, aber tief.
Wenn ich sie am Morgen in den Mixer gebe, dann gebe ich nicht nur eine Frucht hinein. Ich schenke mir eine Verbindung – zur Natur, zum Körper, zur Welt. Sie ist golden wie das Licht, das durch mein Küchenfenster fällt. Und so beginnt mein Tag: mit einer Banane, die in einem fernen Land wächst und in Dorfen mein Herz berührt.
Sie ist der weiche Kern meines Smoothies, mein täglicher Trost, mein stilles Glück.
Der feuriger Hauch des Morgens
Ein feiner Duft steigt auf, kaum dass ich den Teelöffel Ingwerpulver in den Mixbecher gebe. Es ist kein lauter Geruch, kein aufdringliches Aroma – eher ein leiser Gruß, warm und wach, wie ein zärtliches Flüstern an einem stillen Morgen in Dorfen. Der Ingwer, mein dritter Begleiter im Frühstückstrunk, ist nicht nur Gewürz – er ist eine Erinnerung an Ursprünge, an Wurzeln tief in der Erde, an Feuer, das von innen wärmt.
Er heißt Ingwer, manchmal auch Ingber oder Imber, wie in alten Büchern überliefert. Sein Wurzelstock wird mit Ehrfurcht auch Immerwurzel genannt – und so ist er es auch für mich: ein immerwährender Bestandteil meines morgendlichen Rituals. Ich verwende ihn gemahlen, als feines Pulver, doch in diesem Pulver ruht eine ganze Welt. Eine Welt aus ätherischem Öl, Harzsäuren und Gingerol – dieser scharf-aromatischen Substanz, die dem Ingwer seinen unverkennbaren Biss verleiht.
Wenn ich ihn unter die weiche Süße der Banane und die kühle Milch mische, geschieht etwas Wunderbares: Der Geschmack wird wach. Der Smoothie beginnt zu leuchten. Sanfte Fruchtigkeit trifft auf würzige Glut – eine Verbindung wie aus zwei Gegensätzen geboren, zärtlich und zugleich lebendig, kühl und heiß, weich und scharf. Der Ingwer flüstert mit flammender Stimme.
Seine Wirkung reicht weit über das Aroma hinaus. Er ist antibakteriell, virostatisch, er schützt vor Übelkeit, fördert die Durchblutung, regt Galle und Magensaft an. Es ist, als ob er den Körper erinnert: Du darfst wach sein. Du darfst strömen. Und ich spüre das, jeden Morgen, wenn der erste Schluck meines Smoothies meinen Hals hinuntergleitet – wie ein kleines Feuer, das mich umarmt.
Der Ingwer, so habe ich gelesen, wächst auf Madagaskar in besonderer Pracht. Dort, fern von Dorfen, unter tropischem Himmel, bildet er ein harmonisches Öl, das in der Aromatherapie, in Pflegeprodukten und selbst in Süßwaren geschätzt wird. Man nennt ihn dort mit Respekt – ein edler Duft, eine Seltenheit, ein Schatz der Erde. Und ein Hauch davon erreicht mich, wenn ich meinen Löffel Ingwer über dem Becher verstreue.
Er besitzt auch enzyme Zartheit, wird in Marinaden verwendet, in Chutneys und Currys, ja sogar in Lebkuchen und Marmeladen. Doch für mich ist er kein festliches Gewürz – er ist mein täglicher Funke. Ein Tropfen Glut im goldenen Trunk. Sein Gingerol kann sogar Mundgeruch lindern, seine antioxidative Kraft stärkt mich, bevor der Tag beginnt.
So stehe ich da, am Fenster meiner Dorfener Küche, während der Ingwer sich im Mixer entfaltet. Ich höre das leise Surren der Klingen, sehe, wie sich das Pulver im Fruchtmark verliert – und dennoch bleibt sein Wesen spürbar. Er ist wie ein Gedanke, der nicht vergeht. Ein inneres Licht. Ein feuriger Hauch des Morgens.
Der Smoothie, den ich trinke, ist nicht nur ein Frühstück. Er ist ein kleines Gedicht aus Bananen, Milch und Ingwer. Und der Ingwer – der mutigste von ihnen – ist die Zeile, die mich aufrichtet.
Das weiße Herz meines Morgentrunks
Wenn ich am frühen Morgen die kühle Flasche aus dem Kühlschrank nehme, umfängt mich ein Gefühl der Geborgenheit – ein Gefühl, das tiefer reicht als Hunger oder Durst. Die Milch ist da, wie jeden Tag, ein treuer Begleiter in meinem Dorfener Leben. Sie ist mehr als eine Zutat meines Bananen-Smoothies. Sie ist sein Herz. Sein zarter Grund. Seine stille Kraft.
Ich gieße sie langsam in den Becher, und die cremige, weiß-gelbliche Flüssigkeit ergießt sich sanft über die geschnittenen Bananenstücke. Ihr Anblick ist beruhigend: cremeweiß, mit einem weichen Schimmer, der vom Licht im Küchenfenster reflektiert wird. Es ist ein Licht, das an Kindheit erinnert. An warme Hände, an Stille, an Mütterlichkeit.
Milch – ursprünglich ist das Wort der Muttermilch entlehnt, der ersten Nahrung jedes Säugetiers. Auch wir Menschen haben einst aus der Brust getrunken, genährt durch diese geheimnisvolle, lebendige Emulsion aus Proteinen, Milchzucker, Milchfett und Wasser. Diese natürliche Mischung trägt das Wissen der Evolution in sich, das Gleichgewicht des Lebens. Und wenn ich sie in meinen Smoothie mische, dann trage ich etwas davon weiter.
Die Kuhmilch, die ich verwende, stammt aus der Region, vielleicht von einem Bauernhof in der Nähe von Dorfen. Sie ist homogenisiert und pasteurisiert, ihr Fett fein verteilt, ihr Geschmack rund und weich. Durch die Homogenisierung wird die Milch „weißer“ – ein Leuchten, das dem Morgen gleicht. In diesem Licht liegt Verheißung. Wärme. Ein stilles Versprechen.
Die Fettkügelchen tanzen in der Flüssigkeit, kaum sichtbar, aber spürbar im Mundgefühl. Der Geschmack ist mild, zugleich frisch und voll, mit einem Hauch von Süße. Und doch ist es eine Süße, die nicht aufdrängt – sie erinnert eher an Weidegras und Sommersonne. Vielleicht sogar an den Atem einer Kuh, die frühmorgens auf der Wiese steht.
Die Milch trägt Proteine in sich – Caseine und Molkenproteine, diese stillen Baumeister der Zellen. Auch Lactose, ihr Hauptzucker, liefert Energie, sanft und anhaltend. Es ist, als ob die Milch mir zuflüstert: „Ich stärke dich – nicht nur mit Nährstoffen, sondern mit Ursprung.“
Die Kühe, aus deren Eutern diese Milch stammt, geben heute das Vielfache dessen, was ihre wilden Ahnen einst leisteten. 50 Liter am Tag, so viel Fürsorge in weißer Form. Und diese Fürsorge fließt nun in meinen Becher – eingebettet zwischen Bananensüße und Ingwerschärfe.
Ich denke an die Fütterung auf grünen Wiesen, an das günstige Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis, das mir gut tut. Ich denke an die Vitamine und Spurenelemente, an das Calcium, das nicht nur meine Knochen stärkt, sondern mir das Gefühl gibt, verbunden zu sein – mit dem Kreislauf der Natur, mit der Erde, mit allem, was lebt.
Und so trinke ich, langsam, Schluck für Schluck. Mein Smoothie wärmt mich von innen – auch wenn er kühl ist. Die Milch hat ihn weich gemacht, verbindlich. Ohne sie wäre alles bloß Frucht und Schärfe. Mit ihr ist es Harmonie.
Manche Menschen vertragen sie nicht. Manche sehen in ihr ein Allergen. Für mich aber ist sie Erinnerung. Nahrung. Nähe. Sie ist das weiße Herz meines Morgens in Dorfen. Und ich bin dankbar, dass sie da ist.
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8.000 v. Chr. - Beginn der Milchwirtschaft
Die Entwicklung der Milchwirtschaft beginnt im Zuge der neolithischen Revolution mit der Domestikation von Ziegen und Schafen, etwa vor 10.000 Jahren, in Westasien und andernorts, sowie mit der Domestikation von Auerochsen (Ur) vor etwa 8.500 Jahren vor allem in Südosteuropa.
Ab 2000 v. Chr. - Vorläufer von Fruchtgetränken und Sorbets
In Ägypten, später bei Griechen und Römern, werden Feigen, Datteln, Trauben zerkleinert und mit Wasser, Wein oder Milch vermischt. Diese Zubereitungen sind meist dickflüssig und werden gekühlt oder mit Schnee vermischt – frühe Vorläufer von Fruchtgetränken und Sorbets.
1.800 v. Chr. - Milchspende
Die ersten Ansätze der Milchspende sind im Ammenwesen zu finden. Die ältesten belegten Vorschriften, die sich mit dem Teilen von Milch in dieser Weise befassen, finden sich in der babylonischen Rechtssammlung Codex Hammurapi (18. Jahrhundert v.Chr.).
1.500 v. Chr. - Zeremoniale Mischgetränke
Die Olmeken und später die Maya und Azteken pürieren z.B. Kakao, aber auch Früchte wie Papaya, Avocado, Ananas und mischen sie mit Wasser oder Honig.
600 v. Chr. - Erste Erwähnung
Die Banane stammt ursprünglich aus der südostasiatischen Inselwelt. Ungefähr 600 v.Chr. wird sie in buddhistischen und indischen Schriften erwähnt.
350 v. Chr. - Besiedlung Madagaskars
Nach Afrika kommt die Banane mit den austronesischen Einwanderern, die Madagaskar vom heutigen Indonesien aus besiedeln und die auch Reis nach Madagaskar bringen.
50 - Dioskurides empfiehlt Ingwer
Nach Dioskurides stammt der Ingwer aus dem „troglodytischen Arabien“. Er empfiehlt ihn als verdauungsförderndes Gewürz, als Mittel gegen „Verdunkelung der Augen“, als Mittel zur Stärkung des Magens und als allgemeines Gegengift.
Diese Angaben werden von arabisch publizierenden Ärzten und durch die nordeuropäischen Ärzte des Mittelalters übernommen.
1. bis 4. Jahrhundert - Apicius-Rezepte
Bei den Römern sind Fruchtbreie, z.B. mit Honig und Milch oder Käse, Teil der Küche.
5. Jahrhundert - Sammlung von Rezepten berühmter Ärzte
Der taoistische Arzt Tao Hongjing (452–536) unterscheidet in seiner Sammlung von Rezepten berühmter Ärzte zwischen rohem Ingwer und getrocknetem Ingwer:
- Roher Ingwer wehrt auf der Körperoberfläche die von außen eindringende Krankheit („Erkältung“) ab. Er wärmt das obere Verdauungssystem („Milz“ – „Magen“), löst Schleim und lindert Husten.
- Getrockneter Ingwer wärmt das obere Verdauungssystem und beseitigt Schleim bei Atemnot – wirkt also nicht auf die Körperoberfläche ein.
7. Jahrhundert - Arabische Seefahrer
Arabische Seefahrer entdecken Bananen in Indien und verbreiten sie in ihrem Einflussbereich – aufgrund der hohen Ansprüche an Wasser, Nährstoffen und Frostfreiheit bleibt die Verbreitung jedoch auf entsprechend günstige Zonen begrenzt.
7. Jahrhundert - Bananen im Paradies
Nach einer uralten Sage aus dem heutigen Sri Lanka soll im Paradies die Schlange Eva mit einer Banane verführt haben.
9. Jahrhundert - Ingwer in Deutschland
Die Heimat der Ingwerpflanze ist nicht bekannt. Möglicherweise hat sie ihren Ursprung in Sri Lanka oder auf den pazifischen Inseln.
Im 9.Jh. wird die Pflanze im deutschen Sprachraum bekannt.
10. Jahrhundert - Kalifat von Córdoba
Die Banane wird im 10.Jh. im Kalifat von Córdoba auf der Iberischen Halbinsel angebaut und damit erstmals auf den europäischen Kontinent eingeführt.
Die Anbaugebiete sind die fruchtbare Vega de Granada sowie der heute als Costa Tropical bekannte Küstenabschnitt mit besonders warmem Klima im heutigen Andalusien.
Um 1400 - Kanarische Inseln
Von den Kanarischen Inseln, wo die Spanier sie schon um 1400 auf Plantagen anpflanzen, gelangt sie auf den amerikanischen Kontinent.
1502 - Karibik
1502 gründen Portugiesen die ersten Plantagen in der Karibik und in Mittelamerika.
18. bis 19. Jahrhundert - Rosstäuscher benutzen Ingwer
Pferdeverkäufer (Rosstäuscher) führen im 18./19. Jh. ihren Pferden ein Ingwerstück in den Anus ein, wodurch sie lebhafter werden und ihren Schweif hoch erhoben halten. Somit kann für ein Pferd ein höherer Preis erzielt werden.
Von dieser Praktik leitet sich der umgangssprachliche englische Ausdruck "to gin up" ab, in der Bedeutung von etwas aufbessern, „aufpeppen“, z.B. einen Bericht - das Wort gin steht hier für ginger (Ingwer), nicht für das Getränk Gin.
1793 - Paradiesfeige
Ältere Bezeichnungen für die Banane sind „Paradiesfeige“ und „Adamsfeige“, die auf die Vorstellung zurückgehen, es handele sich bei der Banane um die verbotene Frucht der biblischen Paradieserzählung. Diese Ausdrücke sind noch bei Johann Christoph Adelungs Grammatisch-kritischem Wörterbuch der hochdeutschen Mundart von 1793 genannt, seitdem aber völlig außer Gebrauch gekommen.
1804 - Fremdwörterbuch
Die heute im Deutschen übliche Wortform Banane ist seit Anfang des 19.Jhs. nachgewiesen - Heyse führt sie in seinem Fremdwörterbuch seit der ersten Auflage 1804.
1837 bis 1901 - Körperstrafe Figging
Figging, das Einführen eines Ingwerstückes in den Anus, ist im Viktorianischen Zeitalter eine seltene Praktik im Rahmen von Körperstrafen, um ein „unartiges“ Kind bei seiner Züchtigung noch zusätzlich zu bestrafen und um das unerwünschte Anspannen der Gesäßmuskeln während der Züchtigung zu verhindern.
1854 - Tinctura aromatica
Noch im 19.Jh. ist die Ingwerwurzel Bestandteil der Tinctura aromatica – der Aromatischen Tinktur. Diese wird zur Gruppe der „Reizenden Arzneimittel (Erethistica)“ gerechnet.
Karl Mohr in seinem Commentar zur Preussischen Pharmakopoe von 1854: „Nimm: Zimmtcassie zwei Unzen [16 Gramm], kleine Kardamomen, Gewürznelken, Galgantwurzel, Ingwerwurzel von jedem eine halbe Unze [4 Gramm]. Pulvere sie gröblich, und gieße darauf rektifizierten Weingeist zwei Pfund. Mazeriere acht Tage in einem verschlossenen häufig zu schüttelnden Gefäße, dann presse aus und filtriere. Sie sei von rothbrauner Farbe.“
1864 - Pasteurisierung
Das Verfahren der Pasteurisierung wird nach dem französischen Chemiker Louis Pasteur benannt und 1864 entwickelt.
Pasteur erkennt, dass durch kurzzeitiges Erhitzen von Lebensmitteln und anderen Stoffen die meisten der darin enthaltenen Mikroorganismen abgetötet werden.
Sind so behandelte Stoffe in einem abgeschlossenen Bereich, können auch keine neuen Mikroorganismen in diese eindringen.
1876 - Bananen in Silberfolie
Als in Philadelphia 1876 ein Jahrhundert Unabhängigkeit der USA gefeiert wird, werden den Bürgern die ersten Bananen präsentiert – einzeln in Silberfolie gepackt und zu einem horrenden Preis.
Nach 1876 - Eisenbahntransport
Durch die vorhandene Infrastruktur aus Schiffen und Eisenbahnen, die einen raschen Transport der verderblichen Ware gewährleisten, und den gleichzeitigen Ausbau der Plantagen in Lateinamerika steigt der Absatz rasch.
1892 - Ausrutschen auf der Bananenschale
Schon 1892 funktioniert in den USA der Gag mit dem Ausrutschen auf der Bananenschale und wird auch schon in Stummfilmen verwendet.
1895 - 40 Tonnen Dessertbananen
Nach Deutschland importiert 1895 der Hamburger Kolonialwarenhändler Richard Lehmann, von Madeira und den Kanarischen Inseln, erstmals ein zum Verkauf bestimmtes Kontingent von 40 Tonnen Dessertbananen.
1904 - smoothie, der Redegewandte
Das Wort Smoothie erscheint erstmals 1904 und bezeichnet eine Person, die entweder sehr redegewandt ist oder besonders gute Manieren hat.
1913 - Hamburg und Bremen
Der Konsum wächst bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs stetig. Hauptimporthäfen sind Hamburg (1913: knapp 30.000 t) und Bremen (1913: 4200 t).
1919 - Frauenmilchsammelstelle
Die Kinderärztin Marie-Elise Kayser, die 1919 im Krankenhaus Magdeburg-Altstadt eine Frauenmilchsammelstelle einrichtet, gilt als Begründerin des Frauenmilchbankwesens in Deutschland.
Im Unterschied zu anderen Kliniken im Deutschen Kaiserreich, die bereits zuvor in kleinerem Rahmen Säuglinge mit Spendemilch ernähren, wirbt Kayser auch außerhalb von Kliniken und Wöchnerinnenheimen um gespendete Milch. Kayser veröffentlicht erstmals Standards und findet in der Pasteurisierung eine einfache Methode, auch menschliche Milch lange haltbar zu machen.
1920er - Banane in Europa
Durch die weiteren Transportwege etabliert sich die Banane in Europa erst in den 1920er. Anfangs wird in der Werbung – als eine Art Betriebsanleitung – das Schälen der Frucht gezeigt.
Die Banane bleibt in Deutschland auch in der Zwischenkriegszeit ein Luxusgut.
1920er - Ausgerechnet Bananen
Der exotische Nimbus der Bananen wird u.a. in "Ausgerechnet Bananen", der deutsche Titel eines Schlagers der Goldenen Zwanziger Jahre, verdeutlicht, der sich bis heute zahlreicher Adaptionen erfreut.
1920er - Saftbars und Mixer
Ursprünglich werden Smoothies in Saftbars in den USA angeboten, die es dort seit den 1920er gibt. Mittlerweile gibt es sie auch als Fertigprodukt in Gastronomie und Handel.
Mit der Erfindung des elektrischen Mixers (Blend-Technik bereits seit 1922) und der Entstehung amerikanischer Saftbars wie „Orange Julius“ wird das Konzept des purierten Fruchtsaft‑Getränks populär.
1926 - Orange Julius
Julius Freed, bekannt unter dem Namen „Orange Julius“, kreiert 1926 in seiner Saftbar in Los Angeles ein Orangensaftmixgetränk, das aus frisch gepresstem Saft, Wasser, Eiklar, Vanilleextrakt, Zucker und Eis besteht und eine cremige Konsistenz hat.
1926 - Bananentanz
Viele berühmte Künstler gastieren in den Folies Bergère. Eine Sensation ist u.a. 1926 die „schwarze Perle“ Joséphine Baker mit ihrem „Bananentanz“, bei dem sie im Stück La Folie du Jour, dem „täglicher Wahnsinn / Verrücktheit des Tages“, nur ein Röckchen aus Bananen trägt. In diesem Kostüm tritt die Tänzerin öfters auf die Bühne der «Folies Bergère» – eine Verkörperung der „Goldenen Zwanziger“.
1940er - fruit slushes in Waring-Mixer‑Kochbücher
Erste Rezepte wie „Banana Smoothie“ und „Pineapple Smoothie“ erscheinen in Waring-Mixer‑Kochbüchern.
Bereits in den 1940er sind in kalifornischen Health‑Food‑Läden „fruit slushes“ mit Eis übliche, vitaminreiche Getränke.
1950er - Erschwingliche Bananen
In den 1950er wird die Banane in Deutschland allmählich erschwinglich.
1950er - Ginger Ale
Ginger Ale ist eine alkoholfreie Limonade mit Ingwergeschmack, die vor allem um die Mitte des 20.Jh. beliebt ist.
1956 - Banana Boat Song
Das Verladen von Bananen wird im Banana Boat Song (die bekannteste Version stammt von Harry Belafonte von 1956) besungen, wo der Tallymann für das Zählen der Bananenbündel verantwortlich ist: Come, Mister tally man, tally me banana, deutsch: Kommen Sie, Herr Tallymann, zählen Sie meine Bananen (das Lied handelt von jemandem, der im Hafen Schiffe (mit Bananen) belädt und Feierabend machen will).
1957 - Zollfreie Bananenimporte
Eine Zeitungsente ist, dass der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer damit gedroht hätte, die Gründungsverträge der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft nicht zu unterzeichnen, wenn Deutschland nicht zollfreie Bananenimporte garantiert würden.
Richtig ist, dass ein Zusatzprotokoll zu den Römischen Verträgen von 1957 mit Rücksicht auf „besondere Bedürfnisse bei der Einfuhr von Bananen in die Bundesrepublik“ die unbegrenzte und praktisch zollfreie Bananeneinfuhr erlaubt.
Bis 1960er - Gros Michel
Bis in die 1960er ist die Hauptsorte für den Export die Gros Michel. Die Früchte sind größer und gelten als geschmackvoller als die heutigen handelsüblichen Bananen.
Ab 1960er - Die Cavendish
Der Anbau der Sorte Gros Michel in Monokulturen wird durch die Fusarium-Welke, auch Panama-Krankheit, derart erschwert, dass sie ab den 1960er kaum noch für den Export kultiviert wird. Die neue Hauptsorte für den Export wird die Cavendish.
1960er - Frisch gepresst
In den 1960er wird frisch gepresster Fruchtsaft zu einem Trendgetränk bei Anhängern gesundheitsbewusster Ernährung, vor allem bei Vegetariern.
„Health-Food-Restaurants“ in Kalifornien nehmen Smoothies aus Fruchtsaft, Fruchtpüree und Eis in ihr Angebot auf.
1970 bis 1989 - Statussymbol Banane
Im regulären DDR-Einzelhandel sind Bananen und andere „Südfrüchte“ nur selten zu kaufen und entwickeln sich darum zu Statussymbolen. Meist sind sie nur Krankenhäusern, Kinderkrippen und Funktionären zugänglich.
1973 - Stephen Kuhnau
Stephan Kuhnau leidet an Nahrungsmittelallergien und Diabetes mellitus. Er beginnt, frische Früchte und verschiedene Lebensmittelzusatzstoffe zu mischen, um seine Symptome zu lindern. Kuhnau wird zum Pionier der Smoothie-Vermarktung.
1876 - Bananen in Silberfolie
Als in Philadelphia 1876 ein Jahrhundert Unabhängigkeit der USA gefeiert wird, werden den Bürgern die ersten Bananen präsentiert – einzeln in Silberfolie gepackt und zu einem horrenden Preis.
Nach 1876 - Eisenbahntransport
Durch die vorhandene Infrastruktur aus Schiffen und Eisenbahnen, die einen raschen Transport der verderblichen Ware gewährleisten, und den gleichzeitigen Ausbau der Plantagen in Lateinamerika steigt der Absatz rasch.
1892 - Ausrutschen auf der Bananenschale
Schon 1892 funktioniert in den USA der Gag mit dem Ausrutschen auf der Bananenschale und wird auch schon in Stummfilmen verwendet.
1895 - 40 Tonnen Dessertbananen
Nach Deutschland importiert 1895 der Hamburger Kolonialwarenhändler Richard Lehmann, von Madeira und den Kanarischen Inseln, erstmals ein zum Verkauf bestimmtes Kontingent von 40 Tonnen Dessertbananen.
1904 - smoothie, der Redegewandte
Das Wort Smoothie erscheint erstmals 1904 und bezeichnet eine Person, die entweder sehr redegewandt ist oder besonders gute Manieren hat.
1913 - Hamburg und Bremen
Der Konsum wächst bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs stetig. Hauptimporthäfen sind Hamburg (1913: knapp 30.000 t) und Bremen (1913: 4200 t).
1919 - Frauenmilchsammelstelle
Die Kinderärztin Marie-Elise Kayser, die 1919 im Krankenhaus Magdeburg-Altstadt eine Frauenmilchsammelstelle einrichtet, gilt als Begründerin des Frauenmilchbankwesens in Deutschland.
Im Unterschied zu anderen Kliniken im Deutschen Kaiserreich, die bereits zuvor in kleinerem Rahmen Säuglinge mit Spendemilch ernähren, wirbt Kayser auch außerhalb von Kliniken und Wöchnerinnenheimen um gespendete Milch. Kayser veröffentlicht erstmals Standards und findet in der Pasteurisierung eine einfache Methode, auch menschliche Milch lange haltbar zu machen.
1920er - Banane in Europa
Durch die weiteren Transportwege etabliert sich die Banane in Europa erst in den 1920er. Anfangs wird in der Werbung – als eine Art Betriebsanleitung – das Schälen der Frucht gezeigt.
Die Banane bleibt in Deutschland auch in der Zwischenkriegszeit ein Luxusgut.
1920er - Ausgerechnet Bananen
Der exotische Nimbus der Bananen wird u.a. in "Ausgerechnet Bananen", der deutsche Titel eines Schlagers der Goldenen Zwanziger Jahre, verdeutlicht, der sich bis heute zahlreicher Adaptionen erfreut.
1920er - Saftbars und Mixer
Ursprünglich werden Smoothies in Saftbars in den USA angeboten, die es dort seit den 1920er gibt. Mittlerweile gibt es sie auch als Fertigprodukt in Gastronomie und Handel.
Mit der Erfindung des elektrischen Mixers (Blend-Technik bereits seit 1922) und der Entstehung amerikanischer Saftbars wie „Orange Julius“ wird das Konzept des purierten Fruchtsaft‑Getränks populär.
1926 - Orange Julius
Julius Freed, bekannt unter dem Namen „Orange Julius“, kreiert 1926 in seiner Saftbar in Los Angeles ein Orangensaftmixgetränk, das aus frisch gepresstem Saft, Wasser, Eiklar, Vanilleextrakt, Zucker und Eis besteht und eine cremige Konsistenz hat.
1926 - Bananentanz
Viele berühmte Künstler gastieren in den Folies Bergère. Eine Sensation ist u.a. 1926 die „schwarze Perle“ Joséphine Baker mit ihrem „Bananentanz“, bei dem sie im Stück La Folie du Jour, dem „täglicher Wahnsinn / Verrücktheit des Tages“, nur ein Röckchen aus Bananen trägt. In diesem Kostüm tritt die Tänzerin öfters auf die Bühne der «Folies Bergère» – eine Verkörperung der „Goldenen Zwanziger“.
1940er - fruit slushes in Waring-Mixer‑Kochbücher
Erste Rezepte wie „Banana Smoothie“ und „Pineapple Smoothie“ erscheinen in Waring-Mixer‑Kochbüchern.
Bereits in den 1940er sind in kalifornischen Health‑Food‑Läden „fruit slushes“ mit Eis übliche, vitaminreiche Getränke.
1950er - Erschwingliche Bananen
In den 1950er wird die Banane in Deutschland allmählich erschwinglich.
1950er - Ginger Ale
Ginger Ale ist eine alkoholfreie Limonade mit Ingwergeschmack, die vor allem um die Mitte des 20.Jh. beliebt ist.
1956 - Banana Boat Song
Das Verladen von Bananen wird im Banana Boat Song (die bekannteste Version stammt von Harry Belafonte von 1956) besungen, wo der Tallymann für das Zählen der Bananenbündel verantwortlich ist: Come, Mister tally man, tally me banana, deutsch: Kommen Sie, Herr Tallymann, zählen Sie meine Bananen (das Lied handelt von jemandem, der im Hafen Schiffe (mit Bananen) belädt und Feierabend machen will).
1957 - Zollfreie Bananenimporte
Eine Zeitungsente ist, dass der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer damit gedroht hätte, die Gründungsverträge der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft nicht zu unterzeichnen, wenn Deutschland nicht zollfreie Bananenimporte garantiert würden.
Richtig ist, dass ein Zusatzprotokoll zu den Römischen Verträgen von 1957 mit Rücksicht auf „besondere Bedürfnisse bei der Einfuhr von Bananen in die Bundesrepublik“ die unbegrenzte und praktisch zollfreie Bananeneinfuhr erlaubt.
Bis 1960er - Gros Michel
Bis in die 1960er ist die Hauptsorte für den Export die Gros Michel. Die Früchte sind größer und gelten als geschmackvoller als die heutigen handelsüblichen Bananen.
Ab 1960er - Die Cavendish
Der Anbau der Sorte Gros Michel in Monokulturen wird durch die Fusarium-Welke, auch Panama-Krankheit, derart erschwert, dass sie ab den 1960er kaum noch für den Export kultiviert wird. Die neue Hauptsorte für den Export wird die Cavendish.
1960er - Frisch gepresst
In den 1960er wird frisch gepresster Fruchtsaft zu einem Trendgetränk bei Anhängern gesundheitsbewusster Ernährung, vor allem bei Vegetariern.
„Health-Food-Restaurants“ in Kalifornien nehmen Smoothies aus Fruchtsaft, Fruchtpüree und Eis in ihr Angebot auf.
1970 bis 1989 - Statussymbol Banane
Im regulären DDR-Einzelhandel sind Bananen und andere „Südfrüchte“ nur selten zu kaufen und entwickeln sich darum zu Statussymbolen. Meist sind sie nur Krankenhäusern, Kinderkrippen und Funktionären zugänglich.
1973 - Stephen Kuhnau
Stephan Kuhnau leidet an Nahrungsmittelallergien und Diabetes mellitus. Er beginnt, frische Früchte und verschiedene Lebensmittelzusatzstoffe zu mischen, um seine Symptome zu lindern. Kuhnau wird zum Pionier der Smoothie-Vermarktung.
1973 eröffnet er einen „Health-Food-Shop“ in New Orleans und beginnt, Energydrinks und Nahrungsergänzungsmittel zu verkaufen. 1987 gründet er zusammen mit seiner Frau Cindy das Franchising-Unternehmen Smoothie King. 1990 folgt die Jamba Juice Company in Kalifornien.
1980er - Ganzfruchtgetränk Smoothie
Smoothie wird in den 1980er als Name für das Ganzfruchtgetränk populär. Zuvor wird der Begriff von Herstellern als Name für ganz unterschiedliche Produkte verwendet.
1989 - Meine erste Banane
1989 ist auf Fernsehbildern zu sehen, wie Bundesbürger Bananen an DDR-Flüchtlinge verteilen, die über Ungarn ausgereist sind.
Das kurz vor dem Mauerfall produzierte Titelblatt des Satiremagazins Titanic („Zonen-Gaby im Glück (BRD): Meine erste Banane“) zeigt eine junge Frau mit „ostdeutscher“ Frisur und einer wie eine Banane geschälten Gurke und wird eine bekannte Titelseite zur Wiedervereinigung.
In den von Ostdeutschen nach der Grenzöffnung November 1989 gestürmten Supermärkten sind die Bananen als Erstes ausverkauft.
1989 - Humane Milchproduktion
Auf dem Höhepunkt im Jahr 1989 werden in der DDR insgesamt 200.000 Liter humane Milch gesammelt; das ist genug, um nicht nur alle Kliniken, sondern – auf ärztliche Anordnung – auch ambulante Patienten mit Frauenmilch zu versorgen.
1990er - Pilz Tropical Race 4
Seit Anfang der 1990er wird die Sorte Cavendish von dem Pilz Tropical Race 4 (TR4) befallen. Geschmacklich ähnliche Alternativen bzw. resistente Pflanzen gibt es bislang nicht, und möglicherweise kann eines Tages auch die Cavendish nicht mehr in Monokulturen angebaut werden.
Ein Einkreuzen von Resistenzgenen ist generell bei den meisten Bananensorten nicht möglich, denn seit die Banane in Kultur genommen wurde, sind die meisten Bananensorten steril geworden, das heißt, die Früchte werden ohne eine Bestäubung und Befruchtung gebildet.
2002 - Die Schönste
Im letztendlich erst 2002 gezeigten Film Die Schönste (1957/1959) muss eine Szene mit dem Küchentisch einer West-Berliner Arbeiterfamilie herausgeschnitten werden, da darauf Bananen und Ananas liegen und das Leben im Westen nicht besser als das im Osten dargestellt werden darf.
2013 - Pro-Kopf-Verbrauch
2013 sind die Spitzenreiter beim Pro-Kopf-Verbrauch bei der Vollmilch Kasachstan mit 258,44 kg, bei der Butter Neuseeland mit 9,25 kg und beim Käse Island mit 30,82 kg pro Kopf und Jahr.
2014 - Fusion der Bananenriesen geplatzt
Durch die Fusion mit dem irischen Bananenkonkurrenten Fyffes will der US-Konzern Chiquita jährlich Dutzende Milliarden an Steuern sparen. Zugleich erhofft man sich, als mit Abstand größter Bananenhändler der Welt den Einkaufspreis bei den Bananenproduzenten weiter drücken zu können.
Doch aus dem Geschäft wird nichts: Die Aktionäre von Chiquita verweigern ihre Zustimmung zu dem Megadeal, der nun abgeblasen werden muss. Ein Grund dürfte politischer Natur sein.
Laut den Vereinten Nationen beherrschen vier Unternehmen 80% des weltweiten Bananenhandels: Chiquita, Fyffes, Fresh Del Monte und Dole.
2015 - 12 kg pro Jahr
Im Vergleich mit anderen Obstsorten enthalten die Zuchtbananen viel Fruchtzucker, also viele Kohlenhydrate und deshalb viel Nahrungsenergie.
Bananen sind neben den Äpfeln das beliebteste Obst der Deutschen. 2015 verzehrt der Durchschnittsbürger in Deutschland pro Jahr ca. 12 Kilogramm Bananen.
Der hohe Anteil an Kalium, Antioxidantien und Vitamin C begünstigt die Muskelfunktionen, hemmt Entzündungsherde und reguliert die Stoffwechselprozesse.
1980er - Ganzfruchtgetränk Smoothie
Smoothie wird in den 1980er als Name für das Ganzfruchtgetränk populär. Zuvor wird der Begriff von Herstellern als Name für ganz unterschiedliche Produkte verwendet.
1989 - Meine erste Banane
1989 ist auf Fernsehbildern zu sehen, wie Bundesbürger Bananen an DDR-Flüchtlinge verteilen, die über Ungarn ausgereist sind.
Das kurz vor dem Mauerfall produzierte Titelblatt des Satiremagazins Titanic („Zonen-Gaby im Glück (BRD): Meine erste Banane“) zeigt eine junge Frau mit „ostdeutscher“ Frisur und einer wie eine Banane geschälten Gurke und wird eine bekannte Titelseite zur Wiedervereinigung.
In den von Ostdeutschen nach der Grenzöffnung November 1989 gestürmten Supermärkten sind die Bananen als Erstes ausverkauft.
1989 - Humane Milchproduktion
Auf dem Höhepunkt im Jahr 1989 werden in der DDR insgesamt 200.000 Liter humane Milch gesammelt; das ist genug, um nicht nur alle Kliniken, sondern – auf ärztliche Anordnung – auch ambulante Patienten mit Frauenmilch zu versorgen.
1990er - Pilz Tropical Race 4
Seit Anfang der 1990er wird die Sorte Cavendish von dem Pilz Tropical Race 4 (TR4) befallen. Geschmacklich ähnliche Alternativen bzw. resistente Pflanzen gibt es bislang nicht, und möglicherweise kann eines Tages auch die Cavendish nicht mehr in Monokulturen angebaut werden.
Ein Einkreuzen von Resistenzgenen ist generell bei den meisten Bananensorten nicht möglich, denn seit die Banane in Kultur genommen wurde, sind die meisten Bananensorten steril geworden, das heißt, die Früchte werden ohne eine Bestäubung und Befruchtung gebildet.
2002 - Die Schönste
Im letztendlich erst 2002 gezeigten Film Die Schönste (1957/1959) muss eine Szene mit dem Küchentisch einer West-Berliner Arbeiterfamilie herausgeschnitten werden, da darauf Bananen und Ananas liegen und das Leben im Westen nicht besser als das im Osten dargestellt werden darf.
2013 - Pro-Kopf-Verbrauch
2013 sind die Spitzenreiter beim Pro-Kopf-Verbrauch bei der Vollmilch Kasachstan mit 258,44 kg, bei der Butter Neuseeland mit 9,25 kg und beim Käse Island mit 30,82 kg pro Kopf und Jahr.
2014 - Fusion der Bananenriesen geplatzt
Durch die Fusion mit dem irischen Bananenkonkurrenten Fyffes will der US-Konzern Chiquita jährlich Dutzende Milliarden an Steuern sparen. Zugleich erhofft man sich, als mit Abstand größter Bananenhändler der Welt den Einkaufspreis bei den Bananenproduzenten weiter drücken zu können.
Doch aus dem Geschäft wird nichts: Die Aktionäre von Chiquita verweigern ihre Zustimmung zu dem Megadeal, der nun abgeblasen werden muss. Ein Grund dürfte politischer Natur sein.
Laut den Vereinten Nationen beherrschen vier Unternehmen 80% des weltweiten Bananenhandels: Chiquita, Fyffes, Fresh Del Monte und Dole.
2015 - 12 kg pro Jahr
Im Vergleich mit anderen Obstsorten enthalten die Zuchtbananen viel Fruchtzucker, also viele Kohlenhydrate und deshalb viel Nahrungsenergie.
Bananen sind neben den Äpfeln das beliebteste Obst der Deutschen. 2015 verzehrt der Durchschnittsbürger in Deutschland pro Jahr ca. 12 Kilogramm Bananen.
Der hohe Anteil an Kalium, Antioxidantien und Vitamin C begünstigt die Muskelfunktionen, hemmt Entzündungsherde und reguliert die Stoffwechselprozesse.
Weltweit stellen Bananen in Schwellenländern einen großen Teil des Grundumsatzes und des Vitaminbedarfs sicher.
2017 - Ingwer in Bamberg
Seit dem Jahr 2017 wird in der staatlichen Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau im Versuchsbetrieb Bamberg an der Kultivierung der Ingwerpflanze im Folientunnel oder Gewächshaus in Deutschland geforscht. Kultiviert werden die Sorten Tari und Peru.
2023 - Bananengürtel
Bananen wachsen in tropischen und subtropischen Regionen, bevorzugt im Bananengürtel um den 30. Breitengrad. Im Jahr 2023 werden weltweit 139.277.895 Tonnen Bananen auf einer Anbaufläche von 6 Mio. ha geerntet.
2017 - Ingwer in Bamberg
Seit dem Jahr 2017 wird in der staatlichen Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau im Versuchsbetrieb Bamberg an der Kultivierung der Ingwerpflanze im Folientunnel oder Gewächshaus in Deutschland geforscht. Kultiviert werden die Sorten Tari und Peru.
2023 - Bananengürtel
Bananen wachsen in tropischen und subtropischen Regionen, bevorzugt im Bananengürtel um den 30. Breitengrad. Im Jahr 2023 werden weltweit 139.277.895 Tonnen Bananen auf einer Anbaufläche von 6 Mio. ha geerntet.

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